Ausstellung

Aktuell

8. Februar – 26. April 2021
UMBAU

Wir sind im Umbau und freun uns, Sie bald wieder zu begrüssen.

 

Demnächst

11. Mai – 11. Juli 2021
TREE CONNECTIONS

Ein Kunst- und Ausstellungsprojekt von Klaus Littmann

Klaus Littmanns Schau im Ausstellungsraum der KBH.G zeigt die Vielfalt der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Natur. Zu sehen sind rund 75 Werke von 45 Künstler*innen. Darunter der Schweizer und Diday Schüler Alexandre Calame sowie der deutsche Landschaftsmaler Christian Friedrich Gille, deren Malerei dokumentiert, wie der Baum im 19. Jahrhundert von blosser Staffage zum Hauptakteur wurde. Der Fokus der gezeigten Arbeiten liegt aber klar auf dem 20. Jahrhundert. Hier ist der Baum in allen Darstellungs- und Kunstformen präsent.

 

27. April – 24. Mai 2021
ARENA FÜR EINEN BAUM

Eine begehbare Kunstintervention von Klaus Littmann

Münsterplatz, Basel

Die nach innen und aussen, optisch wie physisch durchlässige 'Arena für einen Baum' bietet 50 Personen einen Sitzplatz mit Blick auf den Hauptakteur im Zentrum. "Die Natur selbst ist ein gewaltiges Gesamtkunstwerk – also kann man ihr auch einmal ein kleines widmen", erläutert Klaus Littmann die Intention für seine Installation rund um einen einzigen Baum, die Besucher* und Passant*innen täglich von 11h bis 20h betreten und auf sich wirken lassen können.

 

Vergangene

10. Dezember 2020 – 7. Februar 2021
PABLO PICASSO – SEINE PLAKATE
Die Leidenschaft des Universalkünstlers für das Plakat

Pablo Picasso – Seine Plakate ist die erste Ausgabe einer Ausstellungsreihe der Kulturstiftung Basel H. Geiger | KBH.G, die Basler Privatsammlungen vorstellt. Den Auftakt macht die Sammlung des Basler Galeristen Werner Röthlisberger, dessen Leidenschaft der Plakatkunst gehört. Zu sehen sind 55 Originalplakate von Pablo Picasso aus Röthlisbergers insgesamt 250 Plakate umfassenden Kollektion – in ihrer Vollständigkeit eine von lediglich zwei Sammlungen weltweit.

 

Picassos Plakatkunst in vier Schwerpunkten
Die Ausstellung ist thematisch in vier Schwerpunkte unterteilt: Der Rundgang beginnt mit Plakaten aus Vallauris, dem verarmten Töpferstädtchen in der Nähe von Cannes, wo Picasso lange Jahre seinen Arbeits- und Lebensmittelpunkt fand. Bereits ab dem ersten Jahr beteiligte er sich an den Sommerausstellungen des lokalen Kunstgewerbes und entwarf in der Folge auch deren Plakate. Picassos Leidenschaft für den Stierkampf, die sich durch sein gesamtes Werk zieht, bildet ein zweites Kapitel in seinem Plakatschaffen. Ein weiterer Schwerpunkt ist Picassos Engagement für den Frieden gewidmet. Geprägt durch zwei Weltkriege sowie die Franco-Diktatur, entwirft er 1949 für den Weltfriedenkongress  in Paris das ikonische Plakat mit der weissen Taube. Schliesslich sind auch eine Reihe von Ausstellungsplakaten für Künstlerfreunde zu sehen. Bei den meist kleinformatigen, für den Aushang in Cafés oder Buchhandlungen gedachten Plakaten, findet sich nicht nur eine Vielzahl an un-terschiedlichen Motiven, sondern auch eine grosse Breite in Bezug auf angewandte Technik und Farbgebung.

Druckkunst direkt im Ausstellungsraum
Druckkunst vor Ort erleben können Besucher*innen ab Januar 2021. An vier Samstagen wird bei 20 Exemplaren des Ausstellungsplakates, welches vom bekannten Basler Künstler Samuel Buri gestaltet wurde, die letzte Farbe vor Ort auf der Lithografie-Presse gedruckt. Anschliessend können diese ganz speziellen Plakate für CHF 200 erworben werden. Der Erlös aus dem Verkauf geht vollumfänglich an den Berufsverband der visuell schaffenden Künstler*innen in der Schweiz, VISARTE.

27. August – 15. November 2020
ONE MONTH AFTER BEING KNOWN IN THAT ISLAND

Kuratiert von Yina Jiménez Suriel und Pablo Guardiola
Ein Projekt der Caribbean Art Initiative (CAI)

Mitwirkende Künstler*innen
Ramón Miranda Beltrán, Minia Biabiany, Christopher Cozier, Sharelly Emanuelson, Nelson Fory Ferreira, Tessa Mars, Elisa Bergel Melo, José Morbán, Tony Cruz Pabón, Madeline Jiménez Santil, und Guy Régis Jr.
Ausstellungsedition: Ramiro Chaves

One month after being known in that island”, die von der Caribbean Art Initiative (CAI) in Auftrag gegeben wurde, bildet die Eröffnungsausstellung der Kulturstiftung Basel H. Geiger in ihren neuen Ausstellungsräumen im Zentrum von Basel. Die 2019 gegründete CAI arbeitet mit kreativen Einzelpersonen und Gruppen auf der ganzen Welt zusammen, um die reiche und vielfältige Kunst- und Kulturszene der Karibik ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit zu rücken.

Das Kuratorenteam für diese Ausstellung, Yina Jiménez Suriel und Pablo Guardiola, wurde in einem offenen Ausschreibungsverfahren ausgewählt. Die Teilnahme war auf in der Karibik geborene oder lebende Kuratoren beschränkt, die aktiv mit Künstlern aus der Karibik zusammenarbeiten. Die Ausstellung – die erste dieser Art in der Schweiz – ermöglicht es ihnen, ihre Vision der Karibik mit einer breiten Öffentlichkeit zu teilen und diese komplexe und reiche Kunstlandschaft einem neuen Publikum vorzustellen.

Jiménez Suriel und Guardiola nutzten den Basler Vertrag von 1795 als Ausgangspunkt für die Ausstellung und betonten die historische Verbindung zwischen der Stadt Basel und der Karibik. Der Vertrag von Basel von 1795 markierte die formelle Beendigung des zweijährigen Krieges zwischen der Ersten Französischen Republik und der spanischen Monarchie. Er umfasste siebzehn Artikel und sah die Umverteilung verschiedener Regionen vor, infolgedessen Frankreich zwei Drittel des damaligen Hispaniola zugeteilt erhielt. Der Vertrag wurde auf dem neutralen Territorium von Basel unterzeichnet und ist eines von zahlreichen Beispielen für die Neuverteilung von kolonialem karibischem Territorium ohne Rücksicht auf die beteiligten und direkt betroffenen Völker. In Anlehnung an Édouard Glissant und Kamau Brathwaite, die den Begriff Créolité verwendeten, um einen vorausschauenden und integrativen Ansatz für die Karibik als Ganzes zu fördern, bringen Jiménez Suriel und Guardiola Künstler zusammen, die mit den auferlegten kulturellen Erwartungen brechen. Ihre Interpretation des Begriffs Créolité setzt einen neuen Bezugspunkt, schafft einen fliessenden Ausgangspunkt und zeigt neue mögliche Lesarten und ein neues Verständnis der pulsierenden karibischen Region auf.

Elisa Bergel Melo, Seasons, Cyanotypie auf Papier, 127 ✕ 122 cm, 2020

Die elf vorgestellten künstlerischen Positionen, die unterschiedlichen Regionen der Karibik entstammen, zeigen auf, wie zeitgenössische karibische Künstler – in der Region oder der Diaspora – die Vorstellungen von kultureller Emanzipation und den langen Schatten der Kolonialherrschaft interpretieren. Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten reichen von Auftragsarbeiten wie Madeline Jiménez Santils Installation The construction of the strange über Ramon Mirandas Culture Dwelling bis hin zu Videoarbeiten wie Toli Toli von Minia Biabiany.

Fast die Hälfte der präsentierten Künstler*innen nutzte die Gelegenheit, neue Arbeiten zu schaffen, darunter Gemälde von Tessa Mars, Zeichnungen von José Morbán und Christopher Cozier, eine Installation von Elisa Bergel Melo sowie eine Audioarbeit von Guy Régis Jr. Die Arbeiten von Nelson Fory Ferreira, Sharelly Emanuelson und Tony Cruz Pabón werden in dieser Ausstellung ihr europäisches Debüt feiern.

Die Ausstellung wird von einem umfangreichen öffentlichen Programm begleitet, das Filme, Vorträge und Podcasts sowie wöchentliche öffentliche Führungen umfasst.

Der Dialog zwischen Basel und der Karibik wird über die Schweiz hinausgehen, da das öffentliche Programm sowohl in Basel als auch in ausgewählten Städten der Karibik stattfinden wird. Einzelheiten zum Begleitprogramm werden Mitte August bekanntgegeben.

Das Rahmenprogramm ist hier aufrufbar